Ja. Weiter dann HIER.
Sieht nicht danach aus, wird aber regelmäßig gefüllt werden, und mindestens 2 Leute haben schon Gastautor-Interesse bekundet. Es gibt allerdings aus gutem Grund keinen Link vom neuen zu diesem Blog.
Februar 8, 2009
Januar 31, 2009
heute mach ich mich mal ans neue Blog. So wird es wohl morgen dann auch den letzten Eintrag hier geben. ^^
Januar 23, 2009
Für die, welche es noch lesen: Bald geht es weiter, unter anderer Adresse, mal wieder öfter, nicht allein und natürlich so verdammt geil wie immer. Man darf also nach wie vor dran bleiben.
Januar 14, 2009
Posted by Philipp under Uncategorized | Schlagworte: Blog, Dollar, Finanzen, Geld, Money, Technorati |
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My blog is worth $564.54.
How much is your blog worth?
Muhar. ^^
Dezember 24, 2008
Auch verschlafene und sinnlose Tage bringen die eine oder auch andere wertvolle Erkenntnis. Es kann auch mal eine des Selbsts sein, so wie heute: Letztendlich muss ich nämlich sagen, dass ich eher freiwillig eine erhitzte Eisenstange im Rektum trüge als alle Mädels in meinem Bekanntenkreis durchzugehen, um zu sehen, welche für mich geeignet sein könnte. Zusätzlich würde ich dieses Metallstück mit Teer garnieren, bevor ich in Internetcommunities nach Partnerinnen suche, diese standardisiert anschreibe und allen Ernstes auf eine Willigkeit suggerierende Antwort warte.
Ja, da spricht die Vernunft aus mir die so manchem akut fehlt. Wie immer in solchen Situationen hoffe ich nur, dass es Betreffenden irgendwann einmal wenigstens peinlich ist.
Soviel dazu. Einen schönen heiligen Abend allen die hier vorbeikommen. Und ein paar anderen. :D
Dezember 23, 2008
Nach 5 ist es, in einer halben Stunde werde ich dem Wachzustand wohl entschwunden sein und blicke auf die ersten freien Tage zurück, in denen ich wahrlich nichts produktives zustande brachte. Ich bedauere das, andererseits hab ich immerhin noch einige vor mir.
Ferien.
Exakt das, was in meinem Leben benötigt wurde. Die Schule stresste zum Ende hin ungemein, wobei ich das alles ganz gut meistern konnte. Es ist aber auch bekloppter als der Versuch, in einer Pro7-Sendung Kontakt mit Aliens aufzunehmen, wie das zur Zeit läuft. Immer sind es zwei Wochen Schule und zwei Wochen Praktikum. Man kann sich an nichts von beidem gewöhnen und sollte das vielleicht auch gar nicht. Aber hey, so muss ich wenigstens nicht wirklich arbeiten. :D Und mit der Klasse kann man auch gut auskommen. Ich würde die Leute jetzt nicht als sehr wichtig ansehen, und kann mir nicht vorstellen, außerhalb des Schulrahmens was mit denen zu machen, aber zum Kommen über den Tag reicht’s allemal.
Die letzte Woche war sehr entspannt und jetzt kann Weihnachten von mir aus kommen. Spektakuläres gibt es nicht zu erwarten. Mein wesentliches Geschenk hab ich schon; einen neuen Rechner hab ich bekommen zu einem – man kann es so nennen – Spottpreis. Irgendwas ist bei der Installation des letzten Service Packs schiefgegangen, aber auch das wird in den nächsten Tagen behoben sein. Dann kann das losgehen, was eigentlich längst mal wieder sein sollte: ZOCKEN! :D Ich weiß noch, dass ich frühere Ferien immer sehr gern damit zugebracht habe, diverse Sachen zu spielen. Damals, so glaube ich, hatte ich ein anderes Zeitgefühl. Die Tage heute sind schneller weg als eine Erektion beim Anblick von Alice Schwarzer, aber nun ja… ich mach einfach das beste daraus.
Ich bin mir noch unschlüssig, was ich noch so schreiben werde, die nächsten Tage. Ich hatte an einen Text über Weihnachten gedacht, allerdings müsste ich den dann morgen zusammenhämmern. Ein Jahresrückblick wäre sicher auch eine Idee, ich bezweifle allerdings Interesse daran.
Ich hoffe auch, dass hier noch der ein oder andere liest. Ich weiß ja, dass ich so ziemlich blog-tot war in der letzten Zeit, aber ich hatte leider auch Gründe, wie oben schon angerissen. Meldet euch doch mal.
Dezember 13, 2008
Weihnachtsaufreger (1)
Posted by Philipp under Sinnlose Aufregung, Unmaßgebliche Gedankengänge | Schlagworte: Briten, Christmas, Festtage, Weihnachten, Weihnachtskarte |Leave a Comment
Man kann von den Briten ja nun halten was man will; ihnen für Hugh Laurie danken, oder so… aber die Weihnachtskarte zu erfinden ist wohl mit dem Bombardieren von Dresden gleichzusetzen. Mindestens. Ich hab mir mal den nicht wirklich spaßigen Spaß gemacht, zu googeln, was Menschen im Internet an Vorschlägen bringen. Ich drück’s mal so aus: Es bringt mehr, nach dem Grund für sein Sackjucken im Netz zu fragen, als nach weihnachtlichen Textideen, und ist vermutlich auch lustiger.
Entweder die Leute schreiben 5-seitige Gedichte, und erwarten dann, dass man das mit einer 0,025er-Stiftmine auf 15cm Karte komprimiert oder mit einer Stecknadel einritzt. Andere Möglichkeiten entziehen sich meiner Kenntnis. (Die genannten hab ich mir allerdings wahllos aus der Nase gezogen.)
Dann halten sich manche auch noch für Meister der Humoristik, wie es im Internet offenbar Evangelium ist (was man ja unschwer an mir erkennen kann). Es kommen dann vermeintlich lustige Sprüche, die normalerweise nur 11-Jährige nach dem ersten Eierlikör vom großen Bruder und seiner nuttigen Freundin für amüsant halten. Beispiel? Bitte:
Was passiert mit einem Engel, der im Misthaufen landet?
Er bekommt Kotflügel…
Und das soll man dann noch als Ratschlag bezeichnen. Unweigerlich muss ich mich fragen, welcher Grad an Unterbeschäftigung in einem menschlichen Wesen eigentlich möglich ist. Aber daran ist sicher der Staat schuld.
Es muss also selbst nachgedacht werden. Man hat dann die Spitzenidee, schaut zwei Stunden voller Stolz auf sein literarisches Kleinkunstwerk und beschließt letztlich, dass man die größte Scheiße zusammengeschwurfelt hat. Und dann bleibt es bei Standardphrasen. Die 5 Euro für die Karten hätte man gut in der Shisha-Bar verjubeln können, da jede der gesendeten Karten nach Weihnachten zusammen mit dem Baum im Weihnachtsartikel-Jenseits verschwindet. Ich meine, warum auch nicht; der Baum sieht am Ende aus, wie in Tschernobyl gewachsen und an der Karte war nichts besonderes, was ein Aufheben rechtfertigte.
Nur gut, dass ich sowas nicht mach. Nicht freiwillig, muss ich dazu sagen. Und auch nur, weil meine Handschrift keine Dechiffrier-Experten braucht, um gelesen werden zu können. Letztendlich fand ich das aber ganz gut, so schreibe ich nämlich mal wieder was.
Ich freu mich ja auf Weihnachten, versteht mich richtig. Ich zeige das nur ein wenig anders. :D
November 18, 2008
When even their deeds lie.
Posted by Philipp under Sinnlose Aufregung | Schlagworte: Lügen, Schlampe, verarscht |[2] Comments
Everybody lies, so pflegt es Gregory House zu sagen, die Hauptfigur der grandiosen Fernsehserie „Dr. House“. Und zugegeben: So ist es doch auch. Es ist nahezu unvorstellbar, dass es jemanden gibt, der durch sein gesamtes Leben ohne zumindest eine Notlüge kam. Das ist aber auch alles gar nicht schlimm. Irgendwie bizarr wird es allerdings dann, wenn die Menschen das Lügen zu einer eigenen fragwürdigen Kunstform erheben und nicht nur mit ihren Worten, sondern auch ihren Taten lügen, bis Pinnochio neidisch wird.
Ich spreche jetzt gar nicht von kleinen Sachen, wie einem freundlichen Händedruck, optional mit Lächeln, bei einer Person der man eigentlich innere Blutungen wünscht. So etwas ist manchmal ein notwendiges Verhalten und soll auch nicht das Thema sein. Ich wählte diese Einleitung nur, um auf eine besondere Gattung der Menschen zu sprechen zu kommen.
Sie suchen sich ihre Opfer offenbar wahllos aus. Das kann auf Geburtstagsfeiern geschehen, um nur mal eine atmosphärisch günstige Situation zu nennen. Sie wissen genau, was zu tun ist, und sehen gleich, wessen Geist sicher nachgeben wird, und dann geht’s los. Es fängt an mit Blicken, geht über Gespräche weiter zu Berührungen… bla bla, die übliche Scheiße, ihr wisst schon wie das läuft. Das Opfer kann gar nix tun, sich lediglich ausmalen, wie es noch weitergehen kann und sagen, „Ich werd das schaffen!“.
Mal angenommen, ich wäre jetzt dieses Opfer, der Abend wäre toll gelaufen und nun soll das weitergehen; es sieht sogar danach aus, als würde es das und ich beginne schon, wieder Glauben daran finden zu können, dass ich doch nicht so unfähig bin. Man nehme also an, ich als das Opfer erfahre wenige Tage später, dass ich nie eine Chance hatte, und dafür ein anderer meine mögliche Position einnahm.
Klingt das so, als hätte ich das wirklich erlebt? Ehrlich? Tja, dann isses wohl so. Ich hab eine Weile überlegt, was diese Menschen zu solch einem beschissenen Verhalten treibt. Das ist ja bei weitem kein Einzelfall gewesen, das ist mir auch klar. Wäre das so, könnte ich’s auf den Humor meines Lebens schieben, denn ich meist nicht verstehe, aber so? Da muss doch irgend eine logische Erklärung dahinterstecken, sollte die Logik auch noch so abstrus und idiotisch sein. Es macht halt niemand etwas ohne Grund, auch wenn einige das gern glauben würden.
Ich erwarte von keinem, der so etwas wie das Beschriebene gern tut, mir eine Erklärung zu liefern. Viel eher erwarte ich von diesen Leuten, sich von meinem Heimatplaneten zu entsorgen, aber dass man nicht alles haben kann, ist auch akzeptiert.
Aber weiß vielleicht jemand, irgendeiner, was diese Scheiße soll? Kann mir einer ne kurze Erklärung geben, inwiefern es Spaß machen kann, andere völlig unvorbereitet zu verletzen und sich dann noch nicht einmal dazu zu äußern, sondern noch guten Freundinnen aus dem Weg zu gehen, um nicht über das eigene Mies-sein sprechen zu müssen? Nicht? Das dacht ich mir.
Ich versteh’s nicht. Da kann ich drüber nachdenken, bis Quezacoatl wieder aufersteht, es kommt dabei nichts raus. Warum erst so eine Scheiße anfangen, wenn man am Ende merkt, dass die Scheiße scheiße war und Freundschaften gefährdet?
Das beste ist wohl, ich höre ab jetzt auf damit. Mit dem Nachdenken, darüber. Und vielleicht erreicht dieser Text ja auch die Richtigen und bringt sie wiederum zum Nachdenken. Ich bezweifle allerdings beide Annahmen gleichermaßen.
Oktober 30, 2008
Mediale Idiotie, mal kurz.
Posted by Philipp under Medien | Schlagworte: Fernsehen, Handy, Idiotie, Jamba, nackt, Nacktscanner, TV, Werbung |Leave a Comment
Seit einiger Zeit wird in der Werbung ja mal wieder eine seltsame Mobiltelefon-Applikation angepriesen – der Nackt-Scanner.
Ich möchte gar nicht wissen, was man sich damit eigentlich aufs Handy holt und wie Leute aussehen, die allen Ernstes an eine Funktionalität der Scheiße glauben. Ehrlich. Mir reicht in diesem Fall die vage Vorstellung für einen Rückenschauer.
Was mir aber gestern erst auffiel, ist der Werbespruch für dieses Dingens. “Du willst deinen Schwarm nackt sehen?” heißt es da, und mal ehrlich: jeder, der das hört, denkt unterbewusst – und sei es mehr scherzhaft – “Scheiße, ja!”.
Das ist ganz normal und auch ich habe das getan, zumindest behaupte ich das, um authentisch zu wirken. Im Grunde ist es aber sehr bedenklich, denn möchte man seinen “Schwarm” wirklich nackt sehen, ja dann muss man sich halt ein wenig anstrengen, und diesen Leuten, von Geilheit geblendet kein Geld in den Rachen stopfen. Haben die nämlich schon genug drin.
Naja, was solls. Ich geh jetzt zumindest erstmal Shisharauchen. Ganz ohne Schwarm. :-)
