Nun ist es passiert! Ein unterdurchschnittlich attraktiver und mäßig begabter Dresdner Schüler, der von sich in der dritten Person spricht und auch ansonsten ziemlich seltsam ist, registrierte sich bei WordPress, um sein komisches Zeugs, das er schreibt, wenn er nix zu tun hat, der Masse der unschuldigen Blogleser vorzustellen, die gar nichts dafür können!
Warum er das tat? Nun, er hofft, dass das Lob für einige seiner Texte nicht aus rauschartigen Zuständen der Lobenden oder Mitleid für seine armeslige Existenz entstand, und sich somit vielleicht noch ein paar Leute finden, die seine Ergüsse mögen.
Gepaart mit seinem Mitteilungsdrang führte das zu diesem Weblog hier. Zwecks des besseren Verständnisses wechselt er aber in die Ich-Form, damit ihn nicht gleich jeder zufällige Klicker eine Klatsche attestiert und wieder geht.
Ein Blog also. Noch vor einem Jahr wusste ich nicht einmal was das ist, und ich habe es auch nicht sonderlich vermisst. Aber irgendwie nervte es mich, dass ich nur eine vage Vorstellung davon hatte, was mit „Blog“ gemeint ist, wenn ich es irgendwo las. Ich informierte mich also darüber, abonnierte sogar ein paar und schrieb einige, sehr wenige, Kommentare.
Da ich jedoch schon seit der Grundschule gern schreibe, kam mir mit der Zeit der Gedanke, dass das Führen eines Weblogs ja auch was für mich sein könnte. Immerhin ist die sogenannte Blogosphäre voll von geistigem Sondermüll. Da kann ich wirklich behaupten, besser zu sein. Und doch ist es höchst ungewöhnlich: Eigentlich sollte ich meine Zeit mit Flatrate-Saufen, RTL2-Schauen oder auf LSD-Trips verbringen; alles das, was Jugendliche halt normalerweise so treiben. Trotzdem bin ich einer der wenigen mit einem bzw. mehreren produktiven Hobbies, die mir letztendlich auch was bringen.
Also versuche ich mal mein Glück hier. Vielleicht verirrt sich der geneigte Kommentator ja mal hier her; ich werde mich auch bessern. ;-)