Nach dem morgendlichen Aufstehen und dem Sehen der Mitschüler sind die Hausaufgaben das wohl meist gehasste, was der Schulalltag mit sich bringt. Besonders die Aufgaben in Mathe sind immer ein ständiges Freudenquell. Mathe fällt mir schwer, und da bin ich nicht der Einzige. Wenn ich ein Thema im Unterricht schon nicht kapiert hab, bringen aber auch Hausaufgaben nix; schon eher die Erklärung des Stoffs von einer netten Mitschülerin. Das bringt zwar auch das Blut aus dem Kopf, aber immerhin könnte ich es dann halbwegs auf die Reihe kriegen.
Hausaufgaben helfen jedoch niemandem. Wer den Stoff verstanden hat, wird durch Pauken am Nachmittag auch nicht noch besser. Das fanden auch die Forscher der Universität Dresden vor einigen Monaten aufgrund einer sächsischen Studie heraus. Sie bestätigten damit, was wir Schüler seit der ersten Klasse wussten: Hausaufgaben sind doof und riechen.
Eine Abschaffung der Hausaufgaben ist in meinen Augen aber eine illusorische Vorstellung. Dieses System gibt’s schon so verdammt lang und die Pädagogen schwören immer noch darauf. Doch womöglich wäre das die beste Möglichkeit. Ohne Hausaufgaben steigt die Chance, dass sich die Schüler auch mal freiwillig Wissen aneignen; eine ganz tolle Sache. Etwas für die Schule zu tun wird ohne die Hausarbeiten nicht mehr als quälende Pflicht mit Strafe bei Nichterledigung angesehen; die Lehrer könnten sich auf das Beibringen von Lernmethoden konzentrieren und die Schüler haben mehr Zeit, in der sie aus eigenem Antrieb etwas für die Schule tun können.
Was für Prüfungen gebraucht wird, lernt man ohnehin im Unterricht und nicht zu Hause; das erlebe ich gerade selbst. Daher wäre es ja schön, könnte man sich selbst noch Ergänzendes beibringen und dabei schön die Beatsteaks hören – aber ohne festgelegte Aufgaben, durch die man nicht blickt. Man könnte auch sagen: “Wissen aneignen und Spaß haben!”; aber das nur, wenn man einen doofen Slogan braucht.
Juni 7, 2008 at 12:13
Zuerst mal.. So wie du schreibst.. SO sollten wir Schweizer die Deutsche Sprache erlernen.
Ich schreibe vorallem deshalb, weil ich den hässlichen Schweizerakzent weg haben will. Naja, was solls.
Aber hab mal eine Frage an dich..
KLAR hätte ich Zeit für mehr Hobbys. Aber komischerweise schaff ich doch eines ab. Klavierspielen. Und wieso? Weil ich am Montag um halb sieben zu Hause bin und dann keinen Sport mehr machen will. Am Dienstag um neun Uhr zu Hause bin und lernen muss, am Mittwoch Nachmittag nicht arbeite, aber lernen muss und in die Therapie gehe ich auch. Am Donnerstag ganzer Tag Schule und am Abend geh ich Kinderhüten. Freitag wieder Arbeiten und bin, wenn überhaupt um halb sieben zu Hause.. Wochende verbringe ich mit meinem Freund, lernen, Käfig miste, schlafen..
Jetzt eine Konkrete Frage.. WO siehst du hier noch Zeit für was anderes..??
Ich mag deine Art wie du schreibst. Nur wirfst du viele ein einen gleichen Kessel. Ich wollte immer Tanzen. Doch die Abendkurse kann ich nicht besuchen.
Was solls..=) Hab meine Ratten..=)
Juni 7, 2008 at 12:23
Öhm, kann sein dass ich gerade nicht ganz verstehe was du meinst. xD
Meinst du, dass keine Zeit mehr für das Selber-Aneignen bleibt? Ich weiß ja nicht wie’s ist; ob du Hausaufgaben hast. Ich meine ja diese Zeit, die man da sparen würde, wenn man sich nicht durch Aufgaben quälen muss.
Diese Zeit könnte dann ab und an eigens genutzt werden. Hoffentlich war das jetz n bisschen klar. ^^;
Juni 7, 2008 at 12:33
Hab grad gemerkt, dass dieser Eintrag zu dem anderen Blogeintrag von dir gehören würde. Zu dem von Hobbys..=) (ich und Technik..)
Juni 7, 2008 at 12:33
Ein Wunder, dass ich einen PC (einigermassen) bedienen kann..:-D
Juni 7, 2008 at 12:37
Okay, dann is alles klar. ^^
Ja, ich habe in diesem Text ziemlich verallgemeinert. Aber gleichzeitig schrieb ich, dass ich Hobbies habe und ich natürlich kein Einzelfall bin; dass es noch genug Leute mit Hobby gibt.
Um aber zu zeigen was ich mein (und um den Text noch kurz zu halten ^^) musste ich da ein bisschen polemisieren und verleumden. :D