Der neu gewählte sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich soll sich nun für den Erhalt des Weltkulturerbes einsetzen; SPD-Mitglieder forderten dies. Er soll damit “kulturpolitische Kompetenz” zeigen, die der Regierung bisher im Streit um die Waldschlösschenbrücke gefehlt habe. Es sei “eine Schande”, verliere Dresden den Titel und damit sein Ansehen.

Ich frage mich immer noch, wozu dieser Titel so unbedingt benötigt wird. Auf den Tourismus hat der Titel keine Auswirkungen, wie ich schrieb. Es wird auch kein Schutz der Welterbekonvention garantiert, da diese in Deutschland meines Wissens nicht in nationales Recht transformiert wurde. So schlimm wird’s also nicht sein, wenn man den Bürgerentscheid umsetzt, was ungemein wichtig für ein demokratisches System ist. :-)

[Nachtrag: Beitrag verändert; ich war wohl gerade ein wenig abwesend]